Wie besetze ich die Position CTO oder CIO in einem Softwareunternehmen?
Münker & Partner besetzt in IT und Software Geschäftsführung und Vorstand, CIO, CTO und Technologieleitung, Produkt und Plattform, Informationssicherheit sowie Data und KI. Wir sind eine inhabergeführte Personalberatung mit Sitz in Düsseldorf und einem zweiten Standort in München und arbeiten bundesweit.
Wir suchen über Direktansprache statt über Anzeigen: Wir gehen auf Menschen zu, die heute vergleichbare Verantwortung tragen, und prüfen Fachwissen, Führungserfahrung und Eignung, bevor wir jemanden vorstellen. Dazu gehören strukturierte Interviews und auf Wunsch die berufsbezogene Eignungsdiagnostik nach dem Bochumer Inventar.
Zur Einordnung von Dauer und Honorar: Laut BDU-Marktstudie dauerte eine Besetzung 2024 im Schnitt knapp 14 Wochen, das durchschnittliche Honorar von Personalberatungen lag im selben Jahr bei 27,5 Prozent des Zieleinkommens der zu besetzenden Position. Was für Ihre Position gilt, halten wir vor dem Start schriftlich fest.
Zur Lage in der Branche: 79.000 offene Stellen für IT-Fachkräfte in der deutschen Wirtschaft (Bitkom, Befragung 2026).
Headhunter für IT und Software: Diese Positionen besetzen wir
Die Rollen reichen von der Geschäftsführung bis zu Sicherheit, Daten und Vertrieb. In Softwarehäusern und bei IT-Dienstleistern ebenso wie in IT-Bereichen anderer Branchen.
Geschäftsführung und Vorstand
- Geschäftsführung und Vorstand von Softwarehäusern und IT-Dienstleistern
- Kaufmännische Leitung und CFO in wachsenden Technologieunternehmen
- Leitung von Tochtergesellschaften und Geschäftsbereichen
CIO, CTO und Technologieleitung
- CIO und IT-Leitung in Industrie, Handel und Dienstleistung
- CTO und Leitung Softwareentwicklung
- VP Engineering und Leitung Architektur
Produkt und Plattform
- Chief Product Officer und Leitung Produktmanagement
- Leitung Cloud, Plattform und IT-Betrieb
- Leitung Delivery und Professional Services
Informationssicherheit
- CISO und Leitung Informationssicherheit
- Leitung Security Operations und Incident Response
- Produktsicherheit und Schwachstellenmanagement
Data und KI
- Chief Data Officer und Leitung Datenmanagement
- Leitung KI und Machine Learning
- Data Governance und KI-Compliance
Vertrieb und Kundenerfolg
- Vertriebsleitung und Chief Revenue Officer
- Leitung Partner- und Channelvertrieb
- Leitung Customer Success und Service
Executive Search in der IT: Was die Besetzung besonders macht
Zwei Entwicklungen prägen die Suche: der Wandel am Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte und neue Gesetze, die Verantwortung in Geschäftsleitung und Produktentwicklung verlagern.
Entspannter Markt, gefragte Expertinnen und Experten
Nach Bitkom hat sich die Zahl der offenen Stellen für IT-Fachkräfte seit 2023 fast halbiert, und die Bundesagentur für Arbeit sieht die Engpässe in der Softwareentwicklung zurückgehen. Berufe auf Experten- und Spezialistenniveau bleiben dort aber unter Beobachtung. In der Bitkom-Befragung 2026 melden zudem 33 Prozent der Unternehmen mit IT-Stellen, dass Bewerberinnen und Bewerber die Anforderungen an Kenntnisse neuester Technologien nicht erfüllen. Für Führungsrollen, die Erfahrung mit einer bestimmten Technologie, Unternehmensgröße oder Regulierung verlangen, bleibt der Kreis passender Menschen klein.
Informationssicherheit ist Aufgabe der Geschäftsleitung
Seit dem 6. Dezember 2025 gilt das neue BSI-Gesetz, mit dem Deutschland die NIS-2-Richtlinie umsetzt. Erfasst sind unter anderem Anbieter von Cloud-Computing-Diensten und Rechenzentrumsdiensten sowie Managed Service Provider und Managed Security Service Provider. Voraussetzung ist, dass sie mindestens 50 Mitarbeiter beschäftigen oder Jahresumsatz und Jahresbilanzsumme jeweils über 10 Millionen Euro liegen (§ 28 BSIG). Die Geschäftsleitung muss die Maßnahmen zum Risikomanagement umsetzen, ihre Umsetzung überwachen und regelmäßig an Schulungen teilnehmen (§ 38 BSIG). Hinzu kommen Melde- und Registrierungspflichten. Für Positionen in der Geschäftsführung gehört Erfahrung mit Informationssicherheit deshalb ins Anforderungsprofil.
Produktsicherheit wird Herstellerpflicht
Für Hersteller von Software- und Hardwareprodukten gilt grundsätzlich der Cyber Resilience Act (EU) 2024/2847. Seit dem 11. September 2026 müssen sie aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle melden, mit einer Frühwarnung innerhalb von 24 Stunden (Art. 14). Das gilt auch für Produkte, die bereits auf dem Markt sind (Art. 69). Ab dem 11. Dezember 2027 gilt die Verordnung vollständig, einschließlich eines Unterstützungszeitraums von grundsätzlich mindestens fünf Jahren für die Behandlung von Schwachstellen (Art. 13 und 71). Gefragt sind Führungskräfte, die Meldewege und Schwachstellenmanagement verantworten.
KI verändert Rollen und Pflichten
Laut Bitkom setzen 42 Prozent der Unternehmen mit IT-Stellen KI bereits in ihrer IT ein, und 74 Prozent der Unternehmen erwarten, dass die strategische Steuerung und Kontrolle von KI für IT-Fachkräfte wichtiger wird (Befragung 2026). Nach der KI-Verordnung müssen Anbieter und Betreiber von KI-Systemen Maßnahmen ergreifen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals zu unterstützen (Art. 4). Die Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme nach Anhang III, etwa für die Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern, gelten nach der Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 ab dem 2. Dezember 2027. Rollen in Data und KI brauchen deshalb auch Erfahrung mit Governance.
Was das für Ihre Suche bedeutet
Wir nehmen diese Punkte früh in das Anforderungsprofil auf: Welche Verantwortung für Informationssicherheit, Produktsicherheit oder KI trägt die Position? In Interviews fragen wir nach konkreten Situationen, etwa nach Audits, Sicherheitsvorfällen oder dem Aufbau von Teams. Ob Ihr Unternehmen unter BSI-Gesetz, Cyber Resilience Act oder KI-Verordnung fällt, ist eine Rechtsfrage. Eine Rechtsberatung ersetzen wir nicht.
Quellen und Rechtsgrundlagen (Stand September 2026): § 28 BSIG · § 32 BSIG · § 33 BSIG · § 38 BSIG · Cyber Resilience Act (EU) 2024/2847 · KI-Verordnung (EU) 2024/1689 · Verordnung (EU) 2026/1744 · Bitkom 2026 · Bundesagentur für Arbeit, IKT-Berufe 2026 · Bundesagentur für Arbeit, Presseinfo 24/2026
So besetzen wir Führungspositionen in der IT
Fünf Schritte bis zum Start. Fachliche Tiefe und Führung prüfen wir getrennt, damit Sie beides klar beurteilen können.
Auftrag und Anforderungsprofil
Wir klären mit Geschäftsführung, Technologieleitung oder Personalbereich, was die Position leisten soll: Aufbau oder Stabilisierung, Produkt oder Betrieb, Wachstum oder Umbau. Daraus entsteht ein Anforderungsprofil, das Technologien, Führungsspanne und Verantwortung für Sicherheit oder Daten konkret beschreibt. Titel wie CTO oder Head of Engineering bedeuten von Unternehmen zu Unternehmen etwas anderes, deshalb zählen die tatsächlichen Aufgaben.
Marktanalyse und Direktansprache
Wir ermitteln, in welchen Unternehmen passende Kandidatinnen und Kandidaten arbeiten, auch außerhalb der IT-Branche. Wir sprechen sie vertraulich an und nennen Ihr Unternehmen erst, wenn ernsthaftes Interesse besteht. Das ist der Kern unserer Leistung Suche & Auswahl. Welche Regeln für die Ansprache gelten, erklärt unser Ratgeber Ist Direktansprache legal?
Fachgespräch, Interviews und Eignungsdiagnostik
Die technische Tiefe klären wir gemeinsam mit Ihren Fachleuten, zum Beispiel in einem Fachgespräch über Architekturentscheidungen oder den Umgang mit Sicherheitsvorfällen. Dazu kommen strukturierte Interviews und berufsbezogene Eignungsdiagnostik nach dem Bochumer Inventar (BIP). Sie machen Führungsverhalten, Entscheidungsstil und Belastbarkeit vergleichbar.
Auswahl und Entscheidung
Sie erhalten eine Auswahl geprüfter Kandidatinnen und Kandidaten mit einer nachvollziehbaren Einschätzung zu Stärken und Risiken. Wir koordinieren die Gespräche mit allen Beteiligten, auch mit Gesellschaftern.
Vertrag, Wechsel und Start
Wir begleiten die Verhandlungen bis zur Unterschrift. Dazu gehören Kündigungsfristen, mögliche Wettbewerbsverbote und der Umgang mit einem Gegenangebot des bisherigen Arbeitgebers. Auch nach dem Start bleiben wir ansprechbar, damit das Onboarding gelingt.
Fällt eine Führungskraft kurzfristig aus, etwa mitten in einer Systemumstellung, überbrücken wir die Vakanz mit Interimsmanagement.
Personalberatung für Unternehmen aus IT und Software
Mehr als zwei Fünftel der sozialversicherungspflichtig beschäftigten IKT-Fachkräfte arbeiten bei IT-Dienstleistern, die übrigen in IT-Bereichen anderer Branchen (Bundesagentur für Arbeit, Stand Juni 2025). Wir suchen und besetzen auf beiden Seiten.
Softwarehäuser und Plattformanbieter
Unternehmen, die eigene Software entwickeln und vertreiben, vom etablierten Mittelständler bis zum wachsenden Scaleup. Als Personalberatung für Softwareunternehmen besetzen wir Rollen in Geschäftsführung, Produkt, Entwicklung und Vertrieb.
Systemhäuser, Rechenzentren und Managed Services
Unternehmen, die Infrastruktur, Cloud-Dienste, Betrieb oder Sicherheit für ihre Kunden verantworten. Wer Cloud-Computing-, Rechenzentrums- oder Managed Services anbietet, kann unter das BSI-Gesetz fallen. Hier zählen Servicequalität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen.
IT in Industrie, Handel und Dienstleistung
Mittelständische Unternehmen und Konzerne mit eigener IT-Organisation. Typische Positionen sind CIO, IT-Leitung und Rollen in Informationssicherheit, Data und Digitalisierung. Die Aufgabe verbindet Technologie mit Prozessen, Dienstleistersteuerung und Veränderung im Unternehmen.
Die Zahlen gelten für IT-Fachkräfte in allen Branchen, nicht nur für Führungspositionen.
Suchen Sie für einen Netzbetreiber oder Telekommunikationsanbieter, finden Sie mehr auf unserer Seite Personalberatung für Telekommunikation. Für Forschungseinrichtungen und Forschungsbereiche gibt es die Seite Forschung & Entwicklung.
Häufige Fragen zur Personalberatung IT
Wie prüfen Sie, ob ein CTO fachlich und als Führungskraft passt?
Wir trennen beides. Die technische Tiefe klären wir mit Ihren Fachleuten, etwa in einem Fachgespräch über Architektur, Technologiewahl und technische Schulden. Die Führungsseite prüfen wir mit strukturierten Interviews und der Eignungsdiagnostik nach dem Bochumer Inventar. So sehen Sie, ob jemand neben der Technik auch Teams, Budgets und Prioritäten verantworten kann.
Braucht unser Unternehmen wegen NIS2 einen CISO?
Eine bestimmte Funktion wie den CISO nennt das BSI-Gesetz für Unternehmen nicht. Es verpflichtet die Geschäftsleitung erfasster Einrichtungen, die Risikomanagementmaßnahmen umzusetzen, ihre Umsetzung zu überwachen und regelmäßig an Schulungen teilzunehmen (§ 38 BSIG). Die fachliche Arbeit kann bei einer eigenen Leitung Informationssicherheit liegen, im IT-Bereich oder bei externen Fachleuten. Ob Ihr Unternehmen erfasst ist, klärt Ihre Rechtsberatung.
Sprechen Sie auch Kandidatinnen und Kandidaten aus anderen Branchen an?
Ja. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gibt es heute keinen Wirtschaftszweig mehr, der ohne IKT-Fachpersonal auskommt. Für eine CIO-Position im Mittelstand kommen deshalb auch Führungskräfte von IT-Dienstleistern infrage, für ein Softwarehaus auch Menschen aus der IT großer Anwenderunternehmen. Entscheidend ist, ob Größe, Geschäftsmodell und Arbeitsweise zusammenpassen.
Wie gehen Sie mit Gegenangeboten des bisherigen Arbeitgebers um?
Wer eine IT-Organisation erfolgreich führt, ist für den bisherigen Arbeitgeber schwer zu ersetzen. Rechnen Sie deshalb mit einem Gegenangebot. Wir klären schon in den ersten Gesprächen, warum jemand wechseln möchte und was ein Gegenangebot daran ändern würde. Worauf es dabei ankommt, erklärt unser Ratgeber Gegenangebot an eine Führungskraft.
Besetzen Sie auch Führungspositionen in Startups und Scaleups?
Ja. In wachsenden Softwareunternehmen geht es zum Beispiel um Rollen, die es vorher nicht gab: die erste Vertriebsleitung, eine Leitung Produktmanagement oder eine kaufmännische Leitung neben den Gründern. Neben Erfahrung zählt hier, ob jemand Strukturen aufbauen kann, ohne das Tempo zu bremsen. Mehr dazu im Ratgeber Zweite Führungsebene aufbauen.
Was kostet ein Headhunter für Führungspositionen in der IT?
Das Honorar richtet sich nach Position, Umfang und Suchauftrag. Eine CTO-Suche mit internationalem Kandidatenmarkt ist anders aufgebaut als die Nachbesetzung einer IT-Leitung im regionalen Mittelstand. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein konkretes Angebot. Welche Honorarmodelle es gibt, erklärt unser Ratgeber Retainer oder Erfolgsbasis.
Zur Einordnung: Laut BDU-Marktstudie lag das durchschnittliche Honorar von Personalberatungen 2024 bei 27,5 Prozent des Zieleinkommens der zu besetzenden Position. Unser Honorar hängt von Position und Suchaufwand ab und steht vor dem Start schriftlich fest.

Ihr Ansprechpartner
Sprechen Sie mit Tobias Münker
Gründer und Geschäftsführer, Personalberatung am Standort Düsseldorf
Sie suchen einen CTO, eine Leitung Informationssicherheit oder eine Geschäftsführung für Ihr Softwareunternehmen? Im Erstgespräch besprechen wir Aufgabe, Zeitplan und Kandidatenmarkt und sagen Ihnen offen, wo wir suchen würden.

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